{short description of image}Neue Lernmethoden{short description of image}

Frontalunterricht Lehrer/Trainerzentrierter Frontalunterricht, rezeptives Lernen (Lehrer führt vor, Lernende machen nach), eventuell unter Mitverwendung einiger, auf den Trainer zugeschnittene Medien (Overheadfolien, Tafelanschrieb etc) sind heute in allen Bildungssystemen (Schule, Berufs- und Weiterbildung) verbreitete Methoden der Wissensvermittlung. Dabei spielen die Lernenden eine überwiegend passive Rolle.
Dass diese Methoden nicht unbedingt die Besten sind, um dauerhaft und wirkungsvoll Wissen in den Köpfen der Lernenden zu verankern, ist mittlerweile bekannt. Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten, sich belehren zu lassen.
(Winston Churchill)
"Der Geist des Menschen ist kein Gefäß, das gefüllt,
sondern ein Feuer, das entfacht werden will."

(Plutarch)
GIF Flamme
Lernmethoden als neu und modern zu bezeichnen bedeutet, die Erkenntnisse der Gehirnforschung und die Erfahrungen der experimentellen Pädagogik zu berücksichtigen, um jedem Lerntyp, jeder Lernsituation und -anforderung im Sinne des Lernenden gerecht zu werden. Lernen muss stressfrei, motiviert, unter Einbeziehung aller Sinne zum Erlebnis werden. Lernen darf Spaß machen. Lernkopf
ganzheitliches Lernen ist
Lernen mit Körper und Geist
spincrcl Suggestopädie
(Superlearning)
Der perfekte Mensch Die Suggestopädie wurde schon Mitte der 60er Jahre von dem bulgarischen Neurologen und Psychotherapeuten Dr. Georgi Lozanov begründet. Seitdem hat sich die Methode ständig weiterentwickelt und wichtige Erkenntnisse der Gehirnforschung und Lernpsychologie aufgegriffen. Über die Wirkfaktoren der Suggestopädie wird eine Entwicklung weg vom lehrerzentrierten Frontalunterricht, hin zum handlungsorientierten, lernerzentrierten Erlebnislernen vollzogen. Der Erfolg ist ein motiviertes, stressfreies Lernen mit höchstem Wirkungsgrad (Langzeitbehaltensgrad), der in der lerntypengerechten, individuellen und selbsterarbeiteten Art des Wissenzuwachses begründet ist. Selbsterarbeitetes Wissen ist nun mal besser verankert als eingetrichtertes.

Welches sind nun die wichtigsten Wirkfaktoren der Suggestopädie?
gehirngerechtes Lernen: Wir sind gewohnt, und durch einseitige Lehrmethoden auch dazu verdammt, überwiegend nur mit der linken Gehirnhälfte zu lernen, die für das logisch-rationale Denken zuständig ist. Mit suggestopädischen Lernkonzepten werden beide Gehirnhälften (Hemisphären) angesprochen. D.h., auch die rechte Gehirnhälfte, die unsere Phantasie, Kreativität, unser bildhaftes Denken und unsere Emotionen steuert, wird aktiv in den Lernprozess einbezogen. Das Lernpotential wird um ein vielfaches erhöht.
Gehirn
Man weiß heute, dass es verschiedene Lerntypen gibt. Nicht jeder Mensch lernt mit den gleichen Mitteln und Methoden gleich gut. Die unterschiedlichen Lerntypen ergeben sich aus den individuell, bereits in frühester Kindheit ausgebildeten, präferierten Sinneskanälen zur Aufnahme und Verarbeitung neuer Informationen. Mit anderen Worten: Es gibt
visuelle Lerntypen, die überwiegend mit den Augen lernen,
auditive Lerntypen, deren Hauptlernkanal das Ohr ist und
Kinästheten, die Bewegungsmenschen, die durch Berühren, Anfassen, Ausprobieren, Bewegen etc alles erst richtig "begreifen".

Multisensorisches Lernen bedeutet Lernen mit allen Sinnen. Das Lernangebot beinhaltet Material und Methoden für jeden Lerntyp, auch für die Kinästheten, die in unseren Schulen zum Stillsitzen verdammt werden und daher ihre Lernmöglichkeiten nicht ausschöpfen können.
Alle Sinne anregen heißt, alle Türen zum Verstand öffnen.

multisenso-risches Lernen
Multisensorisches Lernen
rhythmisiertes Lernen Ein individuell auf die Gruppe ausgerichteter Wechsel von aktivem und passivem Lernen sorgt für abwechslungsreichen Unterricht. Der körperliche Bedarf an Ruhe und Erholung wird ebenso berücksichtigt, wie das Verlangen nach physischer und psychischer Aktivierung nach langen Konzentrationsphasen oder der Mittagspause. Mit gezielten Energieausgleichsübungen kann dem Leistungs- bzw. dem Konzentrationsknick vorgebeugt werden.
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Durch Lernen im Alpha-Zustand - einem Zustand der erhöhten Konzentration - kann das Erlernte besser im Langzeitgedächtnis gespeichert werden. Der Alphazustand wird durch gezielte Entspannungsübungen erreicht. Der Körper ist total entspannt - der Geist jedoch ist hellwach. Lernen in der Entspannung
Entspanntes Lernen
Musik In der Dramaturgie suggestopädischer Lehrkonzepte spielt Musik eine große Rolle und findet deshalb vielseitig Anwendung. Musik kann entspannen und beleben. Musik dient als Rhythmisierungshilfe und zur Steigerung von Dramaturgieeffekten. Musik wirkt sich harmonisierend auf Körper und Geist aus und aktiviert die rechte Gehirnhälfte. Musik beeinflusst die Lernumgebung und das Lernklima positiv. Musik, ausgewählte und dem jeweiligen Zweck gerechte Musik, ist ein fester Bestandteil suggestopädischen Unterrichts.
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Musik als lernförderndes Element
Kleinkinder sind wahre Lernmonster. In keiner Phase des menschlichen Lebens wird soviel Wissen erworben und verarbeitet wie im Kindesalter. Der Grund liegt in der kindlichen Neugier (beste Motivation) und in der ungehinderten Wahl der Mittel (Methoden) zum Sammeln von Wissen und Erfahrungen. Der kindliche Spieltrieb ist der Motor der Kreativität und der ausdauernden, unermüdlichen Lernlust. Im Spiel darf man Fehler machen und aus Fehlern lernen (zig-tausend mal fällt ein Kleinkind hin, bis es laufen kann). All diese wunderbaren Eigenschaften werden uns im Laufe der Jahre durch die verschiedensten Institutionen (Elternhaus, Schule, Berufswelt etc.) und durch kulturelle Normen (Erwachsene sind ernst und machen keine Fehler, Lernen muss weh tun...) abgetötet. Und doch schlummert in jedem von uns noch ein Kind. In jedem von uns ist noch ein Keim des Spieltriebs enthalten, den es zu wecken gilt, um uns auch als Erwachsene wieder zu Lernmonstern zu machen.
Infantilität ist angesagt: Lerninhalte lassen sich wunderbar in spielerischer Form vermitteln. Anschauliche Rollenspiele, Brettspiele mit fachlichem Inhalt, Kartenspiele, Rätsel usw. usf. wecken in uns wieder die alte Neugier und Lust am Lernen.

Wie sagte schon der alte Schiller: "Nur ein Mensch der spielt ist ein vollkommener Mensch".
spielerisches Lernen


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spielend lernen
Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen als im Gespräch in einem Jahr.
(Aristokles)
Lernfördernde Umgebung und positive Suggestionen Der Einfluss des Ambientes auf den Lernerfolg wird gemeinhin unterschätzt. Der Lerner soll sich in seiner Lernumgebung wohl fühlen. Er soll angstfrei mit dem neuen Lernstoff experimentieren können und durch Lernerfolge (kleine Schritte mit erreichbaren Zielen) zum Lernerfolg geführt werden. Lernblockaden werden abgebaut.
Lernumgebung
Gruppenarbeitstechniken sind besonders gut zum Selbsterarbeiten von Wissensstoff geeignet. Eine Arbeitsgruppe, ein Lernteam, stellt eine soziale Gemeinschaft dar, die eigene, äußerst positive gruppendynamische Prozesse aktiviert. So werden z.B. die typisch passiven Lerner, die zurückgezogenen Schweiger, die eher Gehemmten von der Gruppe aufgenommen und integriert. Teilnehmer mit fachlichen Defiziten (fehlenden Voraussetzungen etc.) werden an das Niveau der Gruppe herangeführt, ja regelrecht nachgeschult. Allzu dominante Typen werden gedämpft und leiten ihre Überaktivität in die Gruppe ab. Gruppenarbeiten erfordern eine exzellente Konzeption. Das Material und die zum Einsatz kommenden Medien müssen gut vorbereitet sein und für jeden Lerntyp passende Quellen zum Wissenserwerb parat halten. Es gibt sehr vielfältige Gruppenarbeitstechniken, die situationsgerecht eingesetzt, eine nahezu ideale Form für die kognitive Unterrichtsphase darstellen. Wir haben Seminarkonzepte erstellt, bei denen sich die Teilnehmer 60-70% des Fachwissens ohne jegliche Vorbereitung erfolgreich selbst erarbeitet haben. Gruppenarbeits-
techniken
Keiner weiß alles,
aber viele
wissen einiges!
Medienmix Gute Lernkonzepte in lernfördernder Lernumgebung berücksichtigen den situationsgerechten Einsatz aller denkbaren und verfügbaren Medien im Sinne abwechslungsreicher Aufbereitung des Lernstoffs. Eine lebhafte, multimediale Choreographie des Unterrichts erweckt Neugier und Begeisterung. Die rasante Entwicklung der Technik, gerade die der EDV und der Präsentationsmedien, bieten eine unerschöpfliche Fülle für gekonnte Medienvarianz. Die Betonung liegt dabei auf "gekonnt" und meint, dass Medien situationsgerecht und zweckmäßig eingesetzt werden müssen. Die Qualität eines guten multimedialen Unterrichts steigt nicht mit der Quantität der eingesetzten Mittel. Die Frage, mit welchem Medium transportiere ich welche Informationen am besten, steht im Vordergrund. Und, bei allem Respekt vor gestandenen und erfahrenen Referenten, nicht immer ist das gesprochene Wort und die aufgelegte Overheadprojektorfolie der beste Weg.
Medienmix
Kreativität ist etwas, was wir in unserem Innern entdecken müssen, um es außen zu verwirklichen. Kreativität ist schwer zu definieren. Sie ist das, was uns zu Schöpfern, Entdeckern, Erfindern, Künstlern und Genies werden lässt. Kreativität steckt in jedem von uns - sie wird nur allzu oft nicht genutzt oder blockiert. In Lernkonzepten mit neuen Lernmethoden wird jedoch das kreative Ich im Lerner gefördert und trainiert. In vielen Phasen des Trainings werden die bewussten Gedanken (1%) angereichert durch Informationen aus unserem Unterbewusstsein (99%). Assoziation, Brainstorming, Konzentrations- und Entspannungsübungen, Lernkonzerte, Phantasiereisen usw. stellen Brücken zu unseren unterbewussten Kreativitätsquellen her und fördern den Ideenreichtum. Nur wer sich auf Neues einlässt, kann sein kreatives Potential erweitern. Kreativität
firework
Man erwirbt kein Wissen, indem man mit dem Kopf gegen die Schulmauer rennt.
(amerik. Sprichwort)
ani_home Kreative Menschen sind besonders offen, flexibel, selbständig, verspielt, humorvoll, risikobereit, neugierig und ausdauernd.
All diese Eigenschaften werden durch neue Lernmethoden gezielt gefördert.
Sage es mir, und ich vergesse es;
Zeige es mir, und ich erinnere mich;
Laß' es mich tun, und ich behalte es.

(Konfuzius, 551-479 v.Chr.)

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